Warum das Spiel in Bochum ein Fortschritt war
Eine “müde Nullnummer” bei einem Abstiegskandidaten. So kann man das Spiel vom letzten Freitag sehen. Und man kann auf den FC uns sein aktuelles Team weiter eindreschen. Muss man aber nicht, ich jedefnfalls war völlig zufrieden mit dem Spiel. Und zwar aus folgenden Gründen:
1. Das Team hat agressiv gespielt, niemand hat sich hängen lassen, der Einsatz war 100% in Ordnung. Auch ein Nova hat trotz der Querelen alles gegeben und über das Kämpferherz eines Fabrice Ehret muss man eh keine Worte mehr verlieren.
2. Die Jungs haben Bochum früh gestört und unter Druck gesetzt, ohne gefährlich Konter zuzulassen. Das spricht für eine sehr gute Organisation.
3. Der FC hatte klare Tormöglichkeiten (Petit, Nova), es fehlten nur Millimeter zum Sieg. Das war ein Stück weit Unvermögen, noch mehr aber einfach Pech. So Dinger gehen an anderen Tagen rein, daher ist es ein gutes Zeichen sich solche Chancen erarbeitet zu haben.
Aber das wichtigste:
4. Der FC hat versucht Fußball zu spielen! Zuletzt wurde das nicht einmal versucht, weswegen man sich zB für die 3 Punkte in Berlin beinahe schämen musste. Jeder Ball wurde lang nach vorne gekloppt. Ein geordneter Spielaufbau war nicht vorhanden, weil das Team diesen gar nicht wollte. Selbst wenn man Platz hatte. Dodo am Ball – BUMM!! Rückpass zu Mondy – BUMM!! Das hatte nichts mir Fußball zu tun, sondern war ein noch schlimmeres Gebolze als unter Christoph Daum. Das war gegen Bochum besser. Zwischendrin gab es Versuche eines Spielaufbaus über Petit, Maniche und Pezzoni. Und siehe da: Es tat gar nicht weh. Wenn die Jungs aus dem Spiel den Gedanken mitnehmen, dass man Fußball auch spielen kann, es nichtmal ein Nachteil sein muss, dann bin ich guten Mutes für das Spiel gegen Bremen.
Kommentare
2 Kommentare zu “Warum das Spiel in Bochum ein Fortschritt war”
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Es ist immer leicht,
sich schnell über verlorene Fußballspiele zu ärgern und über die Mannschaft zu schimpfen.
Doch hier sieht man, dass nicht jedes verlorene Fußballspiel nur Negatives mit sich bringt. Wenn die Mannschaft gut gespielt hat, war es eben Pech und lag nicht an den Spielern.
Das ist doch letztendlich immer so, wäre durch Glück bei einer der durchaus zahlreichen Torchancen auch tatsächlich ein Tor gefallen, wäre diese komplette Diskussion sicherlich weggefallen. Keine Rede mehr von einer Nullnummer und schlechter Spielweise. Auch wenn man es nie gerne hört, beim Fußball geht es letztendlich einfach doch sehr oft um reines Glück.